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Bill Biddle
Der erste Trakehner, der für die Vereinigten Staaten an den Olympischen Spielen teilnahm, war Bill Biddle.
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Pedigree
Airolo xx 1931 |
Teddy xx 1913 |
Ajax xx 1901 |
Flying Fox xx 1896 |
Amie xx 1893 |
Rondeau xx 1900 |
Bay Ronald xx 1893 |
Doremi xx 1894 |
Abbazia xx 1900 |
Dark Ronald xx 1905 |
Bay Ronald xx 1893 |
Darkie xx 1889 |
Adria xx 1905 |
Cyllene xx 1895 |
Austria xx 1896 |
Apfelblüte 1930 |
Psoeidon 1925 |
Pirat 1914 |
Perfectionist xx 1899 |
Teichrose 1900 |
Polanka 1914 |
Fischerknabe 1901 |
Povona 1891 |
Appam 1916 |
Polarfischer 1911 |
Fischerknabe 1901 |
Polarnacht 1902 |
Arche 1899 |
Larifari 1879 |
Argentina 1891 |
Hengstlinie des Eclipse xx, Stutenfamilie der T9 Appam

...wie ein strahlender Sonnenschein in all diesem Pferdegetümmel
Der Ursprung des strahlenden Fuchses liegt noch in Trakehnen. Die Mutter gehörte der Fuchsherde Trakehnens an, die weltweit für die qualitätsvollen und im Sport erfolgreich eingesetzten Pferde bekannt war.
Bill Biddles Vater, Airolo xx, wurde 1931 auf dem Gestüt Schlenderhan geboren und war von 1936 bis 1944 auf dem Hauptgestüt Trakehnen im Deckeinsatz. Er war ein vornehmer, rassiger Hengst mit schwungvollem Gang, so Landstallmeister Dr. Ehlert.
1930 brachte Poseidon in Anpaarung mit der Stute Appam von Polarfischer die Stute Apfelblüte. Appam gründete eine eigene renommierte Stutenfamilie und stellte die bekannte Mutterstute Abfahrt von Pirol, welche wiederum mit Poseidon die Vollbrüder Abendstern und Absalon sowie Absinth hervorbrachte und Großmutter des legendären Hengstes Abglanz wurde.
Apfelblüte brachte zwischen 1934 und 1944, 11 Fohlen, fast nur Füchse. Die Stute wurde am 17.10.44 im Fußmarsch nach Georgenburg gebracht und von dort verladen, der Evakuierungsort und Verbleib ist jedoch nicht nachgewiesen.
Apfelblüte konnte neben Bill Biddle, Apfelkern von Hyperion, Ur-Urgroßvater des 33-jährigen (!) aktiven Deckhengstes Sarafan, stellen.
Wie der Furchs jedoch in den Westen erreichte und dort womöglich als Reparationspferd in die Vereinigten Staaten gelangte ist ungewiss, so auch das Geburtsdatum des späteren Wallaches.
Perkunos hat wohl auch später erst den amerikanischen Namen erhalten und kam in den U.S.A zum Militär, wo er unter Captain Robert Borg zum Einsatz kam.
Bill Biddle ging bei drei Olympischen Spielen an den Start.
1952 konnte sich der elegante Wallach unter Robert Borg den 11. Platz in der Einzelwertung sichern. In der Mannschaftswertung konnte sogar ein 6. Platz errungen werden. Diese Resultate ließen auf weitere Erfolge hoffen.
1954 kaufte Major Borg dem Militär das Pferd ab und bestritt ab diesem Zeitpunkt die Turniere als Zivilreiter.
1955 folgten die Panamerikanischen Spiele in Mexiko, dort konnte sich das Paar mit der Silbermedaille in der Dressur behaupten.
1956 absolvierten Bill Biddle und Robert Borg als bestplatziertes amerikanisches Paar den Grand-Prix, mit der Wertnote 720,0 platzierte es sich auf dem 17. Rang in der Einzelwertung. Durch fehlende Harmonie zwischen nervösem Pferd und nervösem Reiter schlichen sich einige Fehler während der Prüfung ein.
1959 wurde Robert Borg durch einen Unfall gelähmt. Er fuhr jedoch mit der Ausbildung von Pferd und Reiter bis in die 80er Jahre fort und trainierte die Pferde bis zur hohen Schule vom Boden aus. Einer seiner beliebtesten Aphorismen der Pferdeausbildung war: „Die Leichtigkeit ist das Markenzeichen der fortgeschrittenen Reiterei und zeichnet jenen aus, der sie praktiziert.“
1995 wurde Bill Biddle in die Hall of Fame der Zeitschrift „The Chronicle of the Horse” aufgenommen. |

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